Impressionen

/ Was ist los in der Ilztalschule

Kunst / Werken

Neben angebotenen Workshops entstehen zahlreiche Werke aus eigener Initiative der Kinder. Anhand dieser Fotos lässt sich ein Eindruck von den vielfältigen Tätigkeiten der Kinder am 18. Oktober gewinnen.

Dichterwerkstatt

Jede Woche am Mittwoch findet an der Ilztalschule die Dichterwerkstatt statt. Es treffen sich immer andere Kinder und schreiben gemeinsam Gedichte. Als Anregung dient uns meist ein Gedicht aus dem „Arche Kinder Kalender“, eine Gedichtesammlung mit Gedichten aus aller Welt. Die entstandenen Gedicht werden jede Woche auf dieser Seite veröffentlicht….

Diese Woche bei der Dichterwerkstatt am 28.9.22 nahmen wir als Ideengeber ein Bäumegedicht von Birgitte Krogsboll.
"Elefetefonie"- die Übersetzung eines englisches Gedichts von Sybil Gräfin Schönfeldt gab uns die Idee eigene Gedichte zu erfinden und dabei so einiges durcheinanderzubringen. Diese Gedichte entstanden am 10.3.22.
"Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder." Was tönt bei uns, wenn wir an den Frühling denken? Folgende Gedichte entstanden in der Frühlings- Dichterwerkstatt am 13.3.19.
20.2.2019 schrieben wir in unserer Dichterwerkstatt über lustige Einschlafhilfen. Die Idee dazu gab uns ein Auszug aus dem Buch "Lieselotte bleibt wach".
Am 13.2. schrieben wir nach einem Gedicht von Hans Georg Lenzen ein lustiges "Nonsense-Gedicht" extra für ein Tier.
Am 12.12.18 machten wir das Schlittschuhfahren zu unserem gemeinsamen Thema. Das Gedicht "Auf der Eisbahn" von Andreas Tretner (im tschechischen Original von Chrudos Valousek) war uns dabei ein Vorbild.
Am 5.12.18 schrieben wir in der Dichterwerkstatt über "brave" Kinder. Die Idee dazu gab uns das Gedicht "Der kleine Hans Hinkel" von Sybil Gräfin Schönfeldt (angelehnt an einen englischen Kinderreim).
Am 28.11.18 schrieben wir über den Schlaf der Tiere. Anlass gab uns ein italienisches Gedicht von Giovanna Zoboli, das von Maja Pflug ins Deutsche übersetzt wurde.
Naturkatastrophen sind ganz einfach zu erklären, oder? Wie im Gedicht "Bäume" von Marianne Holberg (Im niederländischem Original von Geert De Kockere)
"Der Sinn einer zweiten Lampe". Für die Erwachsenen mehr Licht, für die Kinder das Ende der Einsamkeit des ersten Lichts. Das niederländische Gedicht "Licht" von Erik van Os & Elle van Lieshout (Deutsch von Marianne Holberg) brachte uns auf die Idee, Lampen oder andere Dinge zum Leben zu erwecken (24.10.2018).
Am 18.7.18 stellten wir in unserer Dichterwerkstatt die Welt in Frage....
Am 14.3.2018 schrieben wir über interessante Kleidungsstücke. Vorlage dafür war uns ein japanisches Gedicht von Shuntaro Tanikawa.
Am 07.03.2018 schrieben wir darüber, wie man ein Schulhaus mit Kindern füllt und was in einem solchen Haus alles gearbeitet wird.
Am 28.02.2018 schrieben wir in der Dichterwerkstatt über Tiere, die tanzend den Frühling begrüßen. Vorbild war uns dabei ein englisches Gedicht aus den USA von David Elliot über einen japanischen Kranich.
Am 31.1.18 schrieben wir über Eigenarten von Tieren und Menschen. Anstoß gab uns dabei ein portugiesisches Gedicht von António Manuel Couto Viana über einen sehr eigentümlichen Strauß.
Am 20.12.2017 schrieben wir in unserer Dichterwerkstatt Gedichte aus der Sicht von Schneemännern. Vorbild war uns dabei das englische Gedicht "BRRRR".
Am 29.11.17 schrieben wir Wintergedichte. Vorbild war uns das englische Gedicht "Der Park".
Am 21.11.17 schrieben wir über Farben und ihre Wirkungen. Die Idee dazu gab uns das Gedicht "Gleichsein" von Leelo Tungal.
Das französische Gedicht "die Reise der Pinguine" gab uns die Idee für folgende Gedichte (15.11.2017)...
Am 8.11.17 wurden folgende "Staccato- Gedichte" in der Dichtewerkstatt geschrieben. Vorbild war uns das englische Gedicht "DIRTY!"
Diese Gedichte entstanden am 20.9.17 in unserer Dichterwerkstatt. Kurz und knackig...
Am 20.07. schrieben drei Schülergruppen diese spannende Geschichte:

Wie Hatschi Ben Hatschi seinen Schnupfen besiegte



Das Eichhörnchen Hatschi Ben Hatschi hatte von Geburt an einen schlimmen Schnupfen. Im Winter war’s am schlimmsten und er musste, wenn er rausging die ganze Zeit niesen. Mit jedem Mal niesen wurde ein kleines Erdbeben irgendwo auf der Welt ausgelöst. Natürlich hatte er keine Freunde, denn bei jedem Niesanfall worden alle in seiner Umgebung weggepustet. Darüber war Hatschi Ben Hatschi sehr traurig und verkroch sich den ganzen Winter über in seinem Kobel. Eines Tages im Frühling kam ein Doktor mit einem großen Koffer des Weges entlang und hörte das Eichhörnchen verzweifelt weinen. Der Doktor folgte dem lauten Weinen bis zum Kobel und fragte: „Was ist denn los, du kleines Eichhörnchen?“ Das Eichhörnchen erzählte von seinem Leid. Der Doktor stellte sich vor: „Ich heiße Dr. Hatzenbatzen und ich habe ein schlaues Buch zur Lösung deines Problems dabei. Aber leider musst du den Schlüssel dazu selber finden. Eine große Hilfe könnte dafür dir eine Waldkarte sein, die die alte weise Eule besitzt.“

So machte sich das Eichhörnchen mit dem Buch sofort auf den Weg zur alten, weisen Eule. Hatschi Ben Hatschi war schon eine ganze Weile unterwegs, da hörte er plötzlich ein seltsames Rascheln im Gebüsch. Sein kleines Eichhörnchenherz klopfte ihm bis zum Hals und seine Knie schlotterten. „Oh nein! Was ist das bloß?“, dachte er ängstlich. Hatschi Ben Hatschi nahm all seinen Mut zusammen, schnappte sich einen Stock und ging langsam in das Gebüsch. Auf einmal sprang ein Eichhörnchen-Mädchen heraus, stellte sich direkt vor Hatschi Ben Hatschi und fragte: „Wohin des weiten Weges?“ Er erklärte ihr sein ganzes Leid und erzählte ihr, dass er auf dem Weg zur weisen Eule war. „Hast du etwa auch das Nies-Problem?“, fragte das Eichhörnchen-Mädchen verwundert. „Ja!“, rief Hatschi Ben Hatschi aus voller Kehle.

Hatschi Ben Hatschi und Hanna Hatschi machten sich gemeinsam auf den Weg. Auf einmal hörten die beiden ein ganz komisches Geheule. Sie blickten nach oben und sahen wie am Himmel ein ganz komischer Vogel auftauchte. Blitzschnell kletterten sei in die Baumkrone und kamen gemeinsam mit dem komischen Vogel in seinem Nest an. Der komische Kautz sah sie mit strengem Blick an und sagte: „Was macht ihr hier, ihr komischen Kletterkäutze?“ Die beiden erklärten ihre Situation und fragten, ob sie die weise Eule sei. Der komische Kautz sprach mit tiefer, langsamer Stimme: „Oh ja.“ Die weise Eule verschwand in ihrem Nest und suchte laut scheppernd in ihrem Chaos nach der Waldkarte. Plötzlich schmiss sie ein kleines Päckchen an Hatschi Ben Hatschis Kopf und schrie aus ihrem Nest: „Das ist die Karte - und jetzt los ihr zwei!“ Eilig falteten die beiden die Waldkarte auseinander und sahen einen Mammutbaum mit einem Kreuzchen darüber in nördlicher Richtung eingezeichnet. Zwei Tage und zwei Nächte liefen sie Richtung Norden und als sie fast schon nicht mehr konnten, fanden sie den Mammutbaum, der tatsächlich ein Kreuzchen auf der Rinde hatte.

Ratlos liefen sie um den Baum herum, denn sie hatten noch keinen Plan, was sie tun sollten. Zufällig lehnte Hatschi Ben Hatschi sich an das Kreuz und wie von Zauberhand sprang darunter ein Türchen im Baum auf. Im gleichen Moment musste Hatschi Ben Hatschi nießen. Mit seinem Nießen hatte er den Code geknackt und gleich darauf fiel von oben ein Ei direkt auf seinen Kopf und zerbrach.

Ein Zettel kam zum Vorschein. Geschickt fing das Eichhörnchen-Mädchen ihn auf. In einer alten Schrift stand darauf geschrieben:

Geht hundert Schritte Richtung Norden. Dort ist die Lösung des Problems verborgen.

Als sie die hundert Schritte gegangen waren, standen sie vor einem riesigen Felsbrocken. Hatschi Ben Hatschi schleuderte mit aller Wucht einen Stein dagegen und der Fels brach in der Mitte entzwei. Dort tauchte ein alter Schlüssel auf. Aufgeregt nahmen die beiden Eichhörnchen den Schlüssel und steckten ihn in das goldene Schloss, mit dem das Buch versiegelt war.

Das Buch hatte nur eine Seite. Darauf stand geschrieben: „Wenn ihr die obersten Knospen des großen Mammutbaums esst seid ihr geheilt und müsst nie wieder nießen.“

Geschwind rannten sie zurück zum Mammutbaum und tatsächlich sahen sie in den obersten Ästen kleine, grüne Knospen. Wie der Blitz kletterten die beiden hinauf und probierten vorsichtig die Knospen, die sauer wie Zitronen schmeckten.

Seit diesem Zeitpunkt hieß Hatschi Ben Hatschi nur noch Ben und Hannah Hatschi nur noch Hannah.



Ende Gelände.
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