Münchenfahrt 12.-13.2.2026
von Hannah Stöhr
Am Donnerstag, dem 12.02.2026, fuhren wir mit dem Zug nach München. Fast alle Schüler der Sekundarstufe kamen mit. Wir sind in Passau gestartet und dann mit dem Zug nach München gefahren.
In der Früh bin ich mit meiner Mutter in den Kindergarten mitgefahren. Eigentlich wollte ich das nicht, aber ich hatte keine andere Wahl. Vom Kindergarten aus bin ich mit Lilly frühstücken gegangen. Beim Frühstück war ich schon so aufgeregt, dass ich am liebsten eine Stunde früher zum Bahnhof gefahren wäre.
Als wir dann am Bahnhof waren, sind wir in den Zug gestiegen und nach München gefahren. Das Blöde am Zugfahren ist, dass mir dabei übel wird. Als wir endlich in München angekommen waren, war ich erleichtert, dass die Zugfahrt endlich vorbei war.



Direkt nach der Ankunft sind wir ins Deutsche Museum gefahren. Ich war mit Casi und Franz bei der Führung zum Thema Brückenbau.
Casi und ich waren am Anfang ein wenig skeptisch, aber dann hat es uns richtig gut gefallen. Am besten hat mir das Brückenbauen zusammen mit Casi gefallen. Da durften wir selbst eine Brücke aus Pappe, Schaschlikspießen, Strohhalmen, Klebeband, Korken und Schnüren bauen und versuchen, sie so stabil wie möglich zu machen.
Ich war sehr stolz auf unsere Brücke, weil sie über 3 kg ausgehalten hat. Am Schluss der Führung durften wir noch im Museum herumgehen. Wir vereinbarten, dass wir uns um 16:15 Uhr beim Ausgang treffen.
Alma und ich sind zusammen herumgelaufen. Alma wollte zur Körperausstellung, und mir war es egal, deswegen suchten wir diese Ausstellung. Endlich, nach etwa 15 Minuten, haben wir sie gefunden. Leider konnten wir nicht lange dort bleiben, weil wir weiter mussten. Nur keiner von uns wusste, wo der Ausgang ist.
Wir sind durch das ganze Museum gelaufen, aber wir fanden den Ausgang nicht.
Als wir den Ausgang einfach nicht finden konnten, gerieten wir ein wenig in Panik, weil wir eigentlich schon am Ausgang hätten sein müssen. Um etwa zwei Minuten verspätet kamen wir schließlich dort an.






Danach sind wir mit der Straßenbahn zum Hostel gefahren. Im Hostel hatten wir nur etwa eine Stunde Zeit, um uns einzurichten. Am Abend sind wir dann Abendessen gegangen. Steffi und Marion sind mit uns Pizza essen gegangen.
In der ersten Pizzeria gab es leider keinen Platz mehr. Dann teilten wir uns auf. Marion ging mit einem kleinen Teil von uns woanders hin, und wir standen noch eine Weile da. Alle hatten großen Hunger, aber wir hatten keine Ahnung, wo wir zu diesem Abendessen gehen sollten.
Wir sind dann ohne große Hoffnung in eine kleine Pizzeria gegangen. Der Koch war zuerst ein wenig überfordert, weil wir zu zehnt in das kleine Restaurant gegangen sind. Aber schließlich haben wir einen Platz bekommen. Alle waren sehr erleichtert, als wir endlich essen konnten.
Als wir wieder im Hostel angekommen sind, telefonierte ich noch kurz mit meinen Eltern. Wir waren alle sehr müde, weil wir den ganzen Tag unterwegs gewesen waren, und sind deshalb ziemlich schnell eingeschlafen.
Am nächsten Tag standen wir sehr pünktlich auf. Nur dann bemerkten wir, dass wir zuerst im falschen Museum waren. Wie wir dann im richtigen Museum waren, wurde alles wieder gut. Nach dem ersten Museum mussten wir gleich weiter in das nächste Museum gehen.
Wir hatten nur wenig Zeit zum Essen. Dieses nächste Museum hat mir auch gut gefallen, aber das erste war das beste. Das Museum war bis zur Schließung geöffnet, danach schauten wir uns noch eine Ausstellung zum Thema Erdbeben an.



Dann sind wir mit der Straßenbahn zurück ins Hostel gefahren. In der Straßenbahn war es sehr lustig, weil wir uns immer gegenseitig hingesetzt hatten und dann fast umgefallen wären.
Im Hostel hatten wir noch ungefähr eine Stunde Zeit, danach mussten wir leider wieder zum Bahnhof fahren.
Der Zug stand schon da, wir sind eingestiegen und haben sogar Plätze bekommen. Leider hatten wir den Koffer etwas falsch umgestellt. Im Zug war es ziemlich eng, weil wir keinen Platz mehr hatten.
Nach ungefähr 1,5 Stunden sind wir neben Julia in ein Abteil gegangen. Ich setzte mich neben sie, und dann wurde mir nicht mehr so übel.
Am Bahnhof angekommen warteten meine Eltern schon auf mich. Ich verabschiedete mich noch von allen, und dann sind wir nach Hause gefahren.
